Umbrien 2010 - Nix als die Wahrheit ;-)

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  • Umbrien 2010 - Nix als die Wahrheit ;-)


    UMBRIEN MAI 2010

    Die Anreise.


    Das ist schon ein geiles Stückchen Land. Umbrien. Schon ein paar mal was von gehört aber,
    das es dort sooo viiiele Kurven gibt.... YEEHHHHAAAA!

    Aber mal eins nach dem anderen.

    Anreise:

    Tag 1: Deutschland

    Für mich ging es am 05.05.2010 los. 1. Etappe ins neckische Bayern. 650 km. 270km BAB, Rest Landstrasse. :051:

    Es war der maßen windig, das der Regen keine Chance hatte. Man konnte sich stellenweise an ihm anlehnen. Was allerdings auch für unfreiwillige comedy Einlagen sorgte, wenn eine Lücke im Wind war..... BÖSE SCHLENKER... :005:



    Der erste Stop war bei Gaby. 10 KM vor dem Ziel hörte der Wind auf und fing der Regen an. Das war aber kein Problem mehr. Als Mary eintrudelte, sind wir weiter über Land zum Chris gefahren, der uns an dem Abend nicht nur ein Bett sondern auch noch ein leckeres Abendessen kredenzte.

    DAAAAAAAAAANKE noch einmal an dieser Stelle, Chris! :166: :166:

    Geschafft ging es dann in die Koje.

    Achja, bevor es zum Chris ging, mussten wir einen kurzen Zwischenstopp bei der Tante Louise einlegen.
    Nur weil Mary unbedingt noch Funktionsunterwäsche kaufen musste….. ~1~2~5~ ~1~2~5~

    Okok, und ich Bremsbeläge und auch Funktionsunterwäsche…. :037:



    Tag 2: Ösiland

    Nach dem Frühstück ging es vom Chris los zum Cafe Kotz. Labs, Gaby, Mary, Chris (mit Auto) und ich. Dort war das Treffen mit Oli, Alex, Anja, Markus (die mit den DB kamen), Elli und Wolly geplant. Das Wetter war eher bescheiden bis dahin. Aber bei Kufstein riss es auch und wir brauchten den Regenkombi nicht mehr. Es ging durchs Ösiland nach Obertilach zur ersten Unterkunft. Mit genialen Streckenabschnitten. Die kleine Pension ist absolut empfehlenswert. 20 EUR inkl. Frühstück. Eine Garage gab es auch noch. Was will man mehr!



    Unterwegs gab es dann auch wieder das erste mal die magischen Worte der KTM ADV Fahrer(in): ICH MUSS TANKEN! Worte die wir noch öfter hören sollten…..



    Abends ging es in der Dorfschenke zum Futter fassen. Naja, und ein paar Bierchen waren auch dabei…..



    Tag 3: Einfahrt nach Italien (Der Teil wo „PO“ drin vorkommt….)

    Es geht wieder los. Der Tross setzt sich in Bewegung um die Route bis nach Unaway (oder so) in Angriff zu nehmen. Große Teile als super ausgesuchte Strecke von Oli. Berge, Kurven und einfach Fahrspaß pur. Vom Wetter her war es trocken, aber teilweise schattig. Aber Dank neuer Unterwäsche von der Tante kein Problem mehr.



    Irgendwann kommt sie aber, die Po(po) Ebene. Ich musste unweigerlich an die Worte im Erste Hilfe Kurs denken: Da musst du jetzt durch. ;)

    Sie ist nach wie vor zum…. Gähnen. Aber gut, auch das Stück war schnell geschafft. Nachdem wir dann als erstes das falsche Hotel angelaufen sind…. Und ich in diesem nach dem richtigen gefragt habe, konnten wir unsere Zimmer beziehen. Was eindeutig auch die bessere Wahl war. Das erste Hotel… naja. Schwein gehört dazu.

    Das Abendessen in dem Restaurant war auch noch erwähnenswert. Was passiert wenn Technik auf eine … sagen wir mal nicht sooo begabte Kellnerin trifft? Richtiiiich. ES STEIGT DER PULS. Aber ok, bevor es bei mir zum Amok lauf kam, kam das Essen und alles wurde gut. 

    Wir haben dann noch einen Absacker in der Hotelbar genommen und fielen glücklich und zufrieden ins Bett.

    Tag 4: Popo bis Unterkunft.

    Noch ein Stückchen war vom Popo übrig, aber dann wurde es wieder kurvig und spaßig und warm. Perfekt zum fahren. Auch wenn man langsam die letzten Tage etwas merkte, hatten wir einfach Spaß. Ab in die Toskana, wo wir dann Sawi und ihr späteres Grubenmopped trafen.
    Gemeinsam reisten wir in Umbrien ein. Wow! Was für eine Landschaft. Kurven gab es reichlich und die ersten Bekanntschaften mit dem Italienischen Blinkverhalten. Rechts blinken, links abbiegen….



    Irgendwann, 20 km vor der Unterkunft noch ein kurzer, recht ungeplanter Tankstopp. NEIN, nicht KTM, sondern Grupenmopped. Während ich and der Ausfahrt wartete, hoffte ich nur das mich nicht so ein bekloppter It..a umfährt. Die können es einfach nicht. Nun denn, als das durch war, hörte ich auf einmal Micha über Funk. Wo seid ihr? Die Antwort war, gleich da, mach das Bier auf.



    Kurz noch einen Hügel rauf auf einer einspurigen Strasse und da war sie dann, unsere Unterkunft. Mit einem Panorama…. Wahnsinn!!!






    Tja, soviel zum ersten Teil. Die Anreise.

    Ich bin in einem Alter, wo mein Körper am Morgen danah zu mir sagt: MACH DAS NIE WIEDER! :cursing:

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  • Fahrt nach Rome
    16.05.2010 – ca. 385km

    Geplant war es ja und aus diesem Grunde wurde es auch umgesetzt --- die Fahrt in die Vatikanstadt
    Ausgesucht hatten wir uns den 16.05. und da wir auch ein wenig von Rom sehen wollten beschlossen wir (Karl, Micha, Markus und ich) um 07:00 zu starten.
    Als wir jedoch um 06:00 uns aus den Federn geschwungen hatten regnete es. Das warf uns in unserer Planung ein wenig zurück jedoch verschoben wir den Start um 2 Stunden und so starteten wir bei leichtem Regen um 09:00 in Richtung Süden


    Nach ca. 30 km in leichtem Regen hörte dieser auf und so fuhren wir unbeirrt weiter auf unser Ziel zu
    bei ungefähr 23°C und Sonnenschein trafen wir in der Vatikanstadt ein.

    Es ist unbeschreiblich was da an einem Sonntagvormittag los ist.

    Menschenmassen so weit das Auge reicht es war so ziemlich alles vertreten nur einer fehlte – Bennedikt ???
    Auch alles Zureden und rufen brachte nichts – er ließ sich nicht auf seinem Balkon blicken. Nach einem kurzen Stopp am Kolosseum traten wir über die Ausläufer der Abruzzen unsere Rückfahrt an.



    Nach einem kurzen Kaffeestopp ereilte uns der Regen und so setzten wir die Fahrt in Regenkombi fort – was der guten Laune jedoch keinen Abbruch tat.

    Froh und Glücklich erreichten wir gegen 17:30 Uhr wieder Casa Winther – ein Tag der sich gelohnt hatte


    Dream it! Do It! Live it!
  • Vor Ort

    Woche 1:


    Oli hat ja schon angefangen Highligts der Tour zu berichten. Kann er auch viel besser als ich. Unser Tourentwickler und Tourguide. Oli hat einen fantastischen Job gemacht. :029:

    Ich fange mal mit der Unterkunft an. Wie beschrieben auf einem Hügel mit einer grandiosen Aussicht. Morgens beim Frühstück schon die Berge sehen…. Das hat was.

    Nach Ankunft holte uns erstmal der Regen ein, dem wir vorher scheinbar davon gekommen sind. Da Micha trotzdem die Bikes abladen wollte und sich nicht davon abbringen lies, kam ich zur Hilfe. Mit Regenkombi und SAK Messer. Und 5 min später mit einem recht großen fetzen Haut weniger am Finger. Da dachte ich zum erstem mal: Du Held. Nasser Spanngurt, nasser Kabelbinder + nasse Klinge = AUTSCH. Ich lasse mir eben was einfallen um dem Spüldienst zu entgehen….

    Ach ja, was kommt vor dem spülen? Richtiiiiich. Das kochen! Wir hatten 2 SPITZENKÖCHE an board. Paul Marküs und Alfredo Wolly! Grillmeister und Kochgranate. Es packten alle mit an aber das Kochbuch hielten die 2 in den Händen. Klasse Job der beiden.





    Die Ausstattung der Unterkunft lies kaum einen Wunsch offen. Ausser nach besser sortierten Lichtschaltern. Nachdem Tommy das übel gefunden hatte, warum uns immer wieder die Sicherung raus sprang, hatten wir das aber auch im Griff.

    Moment…. Tommy! Das war unser nächster Promi auf der Tour. Hätten wir das doch vorher gewussst.



    Sehen sich zum verwechseln ähnlich!

    Den Kamin / Grill haben wir zwar nicht zum glühen gebracht, aber Paul Marküs hat da so manch ein leckeres Stück Fleisch rausgeholt.

    Am 3ten Tag hat Sabine dann aus ihrer R eine R-GS gemacht. Schön eingeparkt im 2,30 m tieferen Graben. Daher kommt das Graben / Gruben Mopped. Es ist zum Glück nichts passiert. Kein Kratzer! Sie empfing uns vor Ort mit: Ich hab mal versucht etwas anders einzuparken. Das allein sorgte schon für einen Brüller. Als ich runter in den Graben stieg, hatte ich dummer weise den Matsch übersehen. Dachte ich lande auf Gras..... Es machte kurz platsch und mein Schuh war versunken. Relativ Zeitgleich kam: Ich bin ein Held.... :005: :005: :005:

    Rest siehe Sawis Signatur.



    Sabine musste ja bereits Donnerstag wieder abreisen. Daher auch hier noch einmal ein RIIIIEEESEN ²2² für die weite Strecke !!!

    Der Rest der ersten Woche flog nur so an uns vorbei. Mit einfach schönen Touren. Die Gruppe teilte sich oft in 2 oder mehr. So konnte jeden Abend den Tourengeschichten der anderen gelauscht werden. Ok, neben dem Sprüche verteilen.






    Freitags tat mir schon ganz schön der Hintern weh. Tommys Geburtstagsfeier kam super gut gelegen. Danke an Tommy für Bier und Wein. Mit Singstar Maffay, Petry und Konsorten feierten wir die halbe Nacht. Das war aber auch mal eine willkommene Abwechslung zu Micha und Olis: ES GIBT KEIN BIER AUF HAWAII gegröhle. :037: :037:

    Wir beschlossen alle am Samstag einen Ruhetag einzulegen. Also nicht wegen dem Alkohol…. Neeeeeiiinn. ~1~2~5~ :019:

    Am Sonntag hab ich irgendwie den Startschuss verpennt. :005: Ein paar sind nach Rom ein paar sind auf eine off road tour gegangen (die eigentlich Elis 80km werden sollte. Es kamen aber die magischen Worte dazwischen: ICH MUSS TANKEN!).

    Dort entstand dann auch das neue Bild der Heißdüse Gaby (Tommys Wortschöpfung):


    Die erlegte Kuh (also das Mopped meine ich!) :037: :037: :037:

    Ich bin in einem Alter, wo mein Körper am Morgen danah zu mir sagt: MACH DAS NIE WIEDER! :cursing:

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  • Woche 2


    Am Sonntag Abend hatte Thomas (Keyholder der Unterkunft) der gelernter Koch ist für uns ein Abendessen zubereitet. Lecker war es. Nicht alles war 100%ig mein Fall, aber das war mal was anderes.




    Ab Montag lächelte uns die Sonne bei leichter Bewölkung. Also wieder rauf auf das Bike. Kurven fressen. Dienstags machten sich je eine Gruppe auf nach Elba (Alex, Anja, Tommy, Carmen + Achim und Gerd) und eine Richtung Vesuv (Oli, Markus, Micha, Karl). Somit blieben Gaby, Mary, Elli, Wolly und ich an der Unterkunft. Uns lachte aber auch die Sonne. Daher gingen auch wir on Tour. In der Gegend liegen so viele Kurven rum, da kann man sich satt fahren. Mittwoch Abend kamen die Ausflügler zurück. Alle wohlbehalten, kaputt aber glücklich.Mein Favorit wäre die Elba Tour gewesen, aber durch meinen Asphalt Kontakt am Montag war das leider nicht drin, Dienstag zu starten.



    Die Woche flog auch an uns vorbei. Am Donnerstag verliessen uns Elli und Wolly für ihre Rücktour. Wehmütig winkten wir den beiden hinterher, da sie doch so langsam aber sicher das Ende der Tour einläuteten. Tja und Tags drauf war meine Zeit gekommen und ich sattelte das Mopped. Wie schon vorher geschrieben fiel es mir echt schwer die Bande zu verlassen. Davon hätte ich noch eine Woche vertragen.





    Also trat ich wohl oder übel meinen Heimweg an. 2 KM von der Unterkunft krächtze Micha über Funk. „ Na Kinni, regnet es schon?“ Ich antwortet Achim like: NEIN! Aber 10 KM später kamen ein paar Tropfen runter. Ich mag Micha…. Am liebstem flammbiert. :009: Aber das ist eine andere Geschichte….



    Mein Fazit von Umbrien.

    Eine geniale Landschaft. Viele kurvenreiche Strecken. Leider nicht immer mit gutem Asphalt. Aber eigentlich immer wenn man kurz vorm maulen stand, wurde die Strasse wieder gut, oder man wurde mit super Ausblicken belohnt. So oder so, Umbrien ist eine Reise wert. Allerdings will sich bei mir nicht das Gefühl wie z.B. bei Sardinien einstellen. Also das ich da nächstes Jahr sofort wieder hin könnte.

    An der Stelle noch einmal ein RIESEN :166: an alle die dabei waren und das zu einem Urlaub der Superlative gemacht haben. Wieder einmal hat sich bestätigt mit der Truppe kann man überall hinfahren. Es ist ein GAUDI !

    Ich bin in einem Alter, wo mein Körper am Morgen danah zu mir sagt: MACH DAS NIE WIEDER! :cursing:
  • Meine Rückreise.


    Tag 1: Bestes Wetter nach den ersten KM. Leider verbrachte ich meinen Freitag fast komplett auf der Autobahn. Ca 590 KM. Von der Unterkunft nach Lago Lugano. Dort hatte ich mich in einem Hotel eingebucht, das ich für 60 E ergattert habe. Spritzenpreis für die Gegend. Jetz weis ich auch warum. Das Hotel ist wirklich gut. Ich hab zwar nicht herausfinden können warum der Rentnerclub da zum streben hinkommt, aber…. Nur mein Zimmer war sehr klein. Daher musste bei offenem Fenster schlafen. Oder es versuchen. Vor dem Fenster war eine Bahnstrecke, mit einer LAUTSTARKEN Schranke und einer Menge Verkehr. Jetzt hasse ich Vespas noch mehr….



    Tag 2: Durch die Schweiz über Land zum Zürich See. 290 KM. Anfangs zog es sich wie Kaugummi. Doch dann Kurven, Pässe und wunderschöne Täler. Leider hatte ich die Nacht vorher nicht wirklich geschlafen, somit war das ganze verdammt anspruchsvoll zu fahren an dem Tag. Zu mal ich moch einen kleinen Pass neben dem Klausen eingebaut hatte. Einspurig im Schnee.
    Aber irgendwann waren auch die für Motorrad gesperrten Strecken geschafft und vor mir lag der Zürisee. Tolles Panorama. Dort war ich bei Freunden einquartiert. Wir hatten einen sehr schönen Abend und ich hab geschlafen wie ein Stein.









    Tag 3: Zürich – Kehl. Durch den Schwarzwald. 380 KM Auch dort kannst du den ganzen Tag Kurven fahren. Unglaublich schön. Verkehrstechnisch hatte ich Glück. Kam überall super durch. Gegen Nachmittag merkte ich aber die Tage zuvor. Abends war ich mit einem Kollegen zum essen verabredet. Danach noch ein zwei Bierchen und ab in die Falle.



    Tag 4: Kehl Haan. 450 KM. Das Rinnthal ist bei Sonnenschein einfach schön zu fahren. Allerdings waren auch viele unterwegs. Nach 280 KM habe ich mich entschieden die BAB zu nehmen, da die Strasse immer voller wurden und das überholen immer schwieriger. Alles in allem aber ein super schöner Tag mit Sonne pur.



    Ich war gegen 15 h zu Hause. Geschafft aber happy.

    Die Rücktouren der anderen bekommt ihr sicher auch noch erzählt. Sowie die Elba und Vesuv Eindrücke.

    Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht meine Eindrücke zu lesen und ich konnte das tolle Gefühl dabei gewesen zu sein ein wenig vermitteln.

    So long…..
    Kinni.

    Ich bin in einem Alter, wo mein Körper am Morgen danah zu mir sagt: MACH DAS NIE WIEDER! :cursing:
  • :clol: in der Tat, da hat der Kinni ein weiteres Meisterstück abgeliefert

    das sieht sooooo gut aus, da müsste man ein Foto im Großformat von erstellen

    der Tommy ist da richtig gut getroffen und grün steht ihm fast so gut wie schwarz



    @ Kinni

    ²2² für deinen Reisebericht und diese Bilder :cooli: einfach genial
    tschüüss und liebe Grüße
  • Die Bierflaschen-Collage ist wirklich super!
    .....

    So..... und nun kommt mein Reisebericht von insgesamt 3 Wochen (Mensch, war das wirklich so lange? - es kommt mir sooooooo viel kürzer vor).
    Also Ihr müsst das jetzt auch nicht alles lesen (ist eh wieder zu lang geworden)..... Ihr könnt auch direkt ganz runter scrollen – da ist der Link zum Pixum-Fotoalbum mit knapp über 700 Bildern (es tut mir wirklich leid – ich habe schon tausend gelöscht, aber es sind immer noch so viele nette, schöne....) ….. ansonsten lest und entscheidet dann, ob Ihr überhaupt Fotos sehen wollt.

    Die Anreise gestalteten wir über einen Zwischenstop in Schwäbisch Hall bei meinem Bruder um dann am Mittwoch direkt in Sudelfeld am Treffpunkt Cafe Kotz (was für ein Name :005: ) einzutreffen. Im Ort haben wir uns ein nettes Hotel gesucht und waren dann frisch ausgeruht und munter am Donnerstag morgen bei Simone (Wirtin Cafe Kotz). Ich persönlich hatte das Gefühl wir waren lecht im Vorteil – die anderen sahen irgendwie ziemlich kaputt und müde aus :111: ...... Chris & Markus (Labs) haben sich ebenfalls eingefunden – Labs ist sogar ein ganzes Stück mitgefahren.... fand ich toll! :D1:
    Alex hatte Dirk (Dika) überredet, mir sein Navi für die Tour auszuleihen - und ich muss wirklich gestehen, es ist nett, wenn Du vorab weißt, welche Kurven auf Dich zukommen. DANKE dafür! :166:
    Die Anreise zum Cafe Kotz war wettertechnisch nicht richtig naß, aber igendwie nieselig, kalt und usselig – aber das Wetter ab Cafe Kotz war eigentlich bis auf den Regen zu Beginn richtig gut! - Gott sei Dank! Die Straßen fand ich teilweise recht anspruchsvoll mit vielen kleinen Kurven in tollen Gegenden – Superschön! DANKE :166: an Oli für die Planung und Führung!
    Die Unterkunft in Obertilliach war weit besser als erwartet. In der Anmeldung war bei Ausstattung noch „elektr. Steckdosen“ und „Warm-/Kaltwasser“ zu lesen – was eher auf einen Stall als eine gemütliche Behausung mit Garage und total netter Bewirtung schließen ließ. :010: Das Unaway-Hotel war auch absolut o.k. - aber halt recht unpersönlich. Der erste Kontakt mit italienischer Pizza war gut (trotz der Kellnerin) – und überhaupt gestaltete sich der Urlaub durchaus auch zu einem Schlemmer-Urlaub :512: mit lecker Essen, Eis, Kuchen, Cappucino, Wein und Grappa..... einige Bilder lassen dies deutlich erkennen (die meisten habe ich gar nicht erst hochgeladen, damit Ihr nicht glaubt, wir hätten nur gefuttert :lula3: ).
    Die Unterkunft vor Ort war wirklich superschön – die Zimmer (bis auf die im Nebenhaus am Pool) waren groß und geräumig – die Einrichtung etwas IKEA-Style mit Italien-Style gemischt (Bruchsteinwand mit Stahlregal) – sehr schön. Wir hatten unser Zimmer im Nebenhaus – klein, aber dafür auch ruhiger als im Haupthaus. Der Pool war sehr schön aber seeeeeeeeeeeeeeeeeehr kalt ~25~ – ich habe es einmal früh morgens und einmal nachts mit Anja ausprobiert (nachts war entschieden lustiger – könnte aber auch dem Rotwein gelegen haben :111: ). Eines Nachmittags wurde er auch von den Herren der Schöpfung genutzt – aber es war immer noch saukalt. Die Flüche möchte ich hier auch gar nicht wiederholen...... aber es klang als ob die Prinzen zu Prinzessinen wurden. :lula4:
    Die Umgebung vor Ort – jeder hat sie vielleicht anders wahrgenommen.
    Mir hat es gut gefallen, die sanft bewaldeten oder mit Wein- / Olivenhainen versehenen Hügel, Die Berge weiter oben teilweise noch mit Schnee..... die Dörfer / Städte mit superkleinen winkligen Gassen mit extremen Steigungen, die auch nichts größeres als Kleinstautos wie FIATs durchlassen....... die diversen Lichteinfälle zaubern tolle Farbspiele auf Felder und Wiesen – wirklich richtig schön – die Touren waren dank Oli bestens geplant mit vielen Kurven, Höhen und Tälern durch schöne Gegenden und wurden von ihm oder Wolly geführt – DANKE Ihr Zwei! - ….... Zusammengefasst zur Umgebung kann ich aber für mich auch sagen: das eine Mal reicht auch. Ich habe das Gefühl alles Wesentlich gesehen zu haben in der Gegend auch wenn ich lange nicht so viele KM gefahren bin wie andere..... Die Dorfbewohner wirkten total freundlich – sie winkten uns oft zu, wenn wir an ihnen vorbeifuhren mit einem gewissen Lächeln à la „Schön, dass nicht nur wir die Gegend hier so schön finden“. ³ww³
    Da der nächste Supermarkt / das nächste Lokal mehrere KM entfernt war, war also Selbstverpflegung angesagt – dank der Autos vor Ort kein Problem und so sind im Umkreis von 10 KM während unserer Zeit wahrscheinlich kein Aufbackbrötchen, keine Wurst, kein Scheibenkäse, keine Milch mehr übriggeblieben für die Bevökerung vor Ort. Der Wein allerdings wurde uns sogar teilweise von einem Bauern vor Ort geschenkt – hmmmmmmmm! Die Mengen, die 16 Leute pro Tag so verputzen sind einfach unglaublich – täglich fast 40 Brötchen, das Grillfleisch und die Wurst in Dutzend-Kilo usw. Einfach Wahnsinn diese Mengen! ~25~ Eine Woche länger und wir hätten wahrscheinlich im Supermarkt Extra-Bonus bekommen. Als ich einmal mitfuhr waren drei Einkaufswagen gefüllt.....
    Dank Wolly, Anja und Markus als Chefköche-/Griller wurden wir bestens versorgt! DAAAAAAAAAAAAAANKE!!!!!!!!!!! :166: :166: :166: Es war superlecker. Die guten Geister zum Schnibbeln, Abwaschen, Abtrocknen, Wegräumen, Saubermachen will ich hier natürlich auch erwähnen: Es waren ALLE! :D1: Keiner hat sich gedrückt und der Küchenblock war oftmals mit Leuten überlaufen :010: . Mein ganz spezielles DANKE :166: noch an die liebe Carmen für ihre Putzdienste an unserem Nebenhaus und an den Schuhen!
    An einem Abend haben wir uns von Thomas (Ansprechpartner fürs Haus und Berufs-Koch) bekochen lassen – das war aucht echt lecker und einfach schön sich so bedienen zu lassen.
    Das Wetter war – wie bereits erwähnt – recht wechselhaft :011: :0251: :026: :011: und auch das fühlt sich für jeden anders an. Während Karl von schlechtem Wetter fast nichts mitbekam (entweder in die richtige Richtung gefahren oder positiv-selektive Gedächnisstörung :10101: bzw. schlichte Ignoranz dieser flüssigen Form von H2O) wurden wir doch häufiger nass. Manchmal stört es einen kaum – manchmal ist man genervt :angry: – in der Mehrheit blieben wir allerdings trocken und genossen die supersonnigen Stunden / Touren um so mehr :f001: . Gefühlt würde ich sagen, 20% schlecht, 50% bewölkt mit ab und an Tropfen und 30% richtig schön – aber jeder hat hier eine andere Skala. Bei Ankunft fing ein Nieseln an, welches später in einem wunderschönen Regenbogen endete..... da kann einem Regen richtig gefallen. :giveme5:
    Die Abende waren einfach klasse :018: . Es ist eine tolle Truppe, in der Freundschaft und Gemeinschaft gepflegt wird :D1: :10124: :D1: . Nach dem großen Spachteln :512: haben wir viel erzählt von den jeweiligen Touren, die nächsten geplant, Tommys und Chris' Geburtstag gefeiert :0291: , viel gelacht und die Krönung war sicherlich der Singstar-Abend. Man kann es einfach nicht richtig beschreiben – man muss es erlebt haben – Oli und Gaby waren der aufgehende Stern-Star-Ikonen! Die beiden haben alles in Grund und Boden gesungen :018: , dabei hat sich Gaby erst richtig gesträubt. Dank eines Freibriefes und diverser Entschuldigungsschreiben (die mich und meine Peinlichkeiten entschuldigen und evtl. Ausfälle am nächsten Tag erklären sollten) konnte ich mit Anja zusammen wie entfesselt singen (klang nur eher gefesselt) und habe wie DancingQueen performt. Den Freibrief habe ich immer noch..... er wird mich an diesen Abend erinnern. :10124: ~1~2~5~
    DerAnblick von 10-12 Erwachsenen vor dem Fernseher in dem "Die Zahnfee" lief - war auch echt amüsant :037: :037:

    Nach 12 Tagen Aufenthalt und toller Gemeinschaft machten Wolly und ich uns an einem sonnigen Donnerstag auf in den Norden. Wir erreichten am ersten Tag den großen Appenin (superschönes Gebiet!) mit einer urigen Dorfkneipe inkl. Unterkunft – die Locanda „La Cantea“. Der Wirt Claudio war sehr um uns bemüht- sprach nur gebrochen Englisch und bot uns ein „typisch italienisches Essen“ an (anstatt Pizza). „Italienischer geht’s nicht“ – haben wir gedacht und nickten. Bei der Auswahl der Gerichte haben wir auf Eselsgulasch und Wildschwein/Wildkaninchen verzichtet und sind bei Pute und Beef gelandet nach dem 1. Gang Nudeln. Irgendwie war unsere Kommunikation wohl doch gestört :005: – es war grauenhaft :009: : Die Nudeln schmeckten fad und dank der typisch-italienischen Pilze aus dem Ort modrig und das Schnutenpitzel war paniert, trocken und geschmacksneutral. Aber nun gut – es war eine Erfahrung wert ²2² . Das typisch italienische Frühstück war dann erheblich leckerer, aber mit einer Tasse Cappucino und ein Stück Rührkuchen mit Rosinen nicht unbedingt ergiebig. Als Abschiedsgeschenk haben wir dann zwei kleine Sandküchlein und eine Flasche Bier geschenkt bekommen..... ich traue mich gar nicht zu probieren..... :037:
    Am nächsten Tag hätte uns eine mehrstündige langweilige :051: Anfahrt zum Lago Maggiore bevor gestanden – also haben wir uns die Autobahn gegönnt und waren so am Nachmittag in Arona.
    Sehr schönes Städtchen und der freundliche Hotelier vom „Florida“ hatte wohl meinen suchenden Blick richtig verstanden und uns zu sich herangewunken. Das Zimmer war mit schönen alten Möbeln bestückt und mit Blick auf den See..... richtig romantisch :4555: ! Nach einem ausgiebigen Pizza-Mahl (wir lernen ja auch dazu :111: ) sind wir mit Blick auf den See eingeschlafen....
    Auch der Samstag war mit supersonnigem Wetter gesegnet und wir sind zunächst auf einen örtlichen Berg am Lago Maggiore mit toller Aussicht und danach über den Simplon-Pass nach Brig (Schweiz) gefahren :077: . Nach dieser Übernachtung machten wir uns dann erneut schlau, welche Pässe überhaupt auf/zu sind (hätte man ja früher machen können :005: ) – und waren sehr traurig, dass sowohl der Nufenen-, der Furka-, der Grimsel- und der Susstenpass zu waren – die ganze schöne Streckenplanung für den :009: A..... nach Verladung im Furka-Zug nach Realp sind wir dann den Klausenpass gefahren – wow – hat uns total gut gefallen (kleine Strassen, viele Kurven) – und zurück über den Sattelegg-und den Ibergeregg-Pass. Wir kamen zum Vierwaldstättersee und haben in Weggis Quartier bezogen – ebenfalls in einem Altbau mit Blick auf den See mit Balkon. Genau das Richtige für uns zwei Romantiker-Schmusis :10124: . Lecker diniert und fürstlich bezahlt – aber egal, das war's wert! :giveme5:
    Der Montag brachte uns dann in den sonnigen Schwarzwald und wir planten fest noch ein paar Tage vor Ort zu bleiben um mal alles zu erkunden :018: ..... bis wir die Wetterprognose gesehen haben.... und dann hieß es entweder sonnig am Dienstag zurück oder höchst wahrscheinlich nass werden..... nun wir haben uns für die sonnige :051: Rückfahrt entschieden – und nicht bereut.
    Und jetzt die ultimative Zusammenfassung:
    ES WAR SUPER _ ES WAR TOLL _ IMMER WIEDER!!!!!

    .... und hier ist der versprochene Link zu den Bildern Elli-Umbrien 2010
    Schönen Abend noch.... und auf bald


    :111: Wenn Du schon kein gutes Beispiel sein kannst - dann sei wenigstens eine grausame Warnung! :037:
  • Einmal Vesuv Hin und Zurück
    Von Anfang an stand bei mir fest, dass wenn ich schon mal in der Ecke bin ich auch unbedingt zum Vesuv bei Neapel will.
    Der erste Termin war eigentlich für den 11.05. angedacht damit auch Sawi mitkann, jedoch wurde dies aufgrund der Wetterprognosen fallengelassen.
    So entschieden WIR ( MIRÜ, Karl, Markus und Ich) uns diese Tour am 18./ 19.05. zu unternehmen.
    Geplant war für die Anfahrt eine Tour von ungefähr 345km länge und für die Rückfahrt eine Tour über 405km jedoch mit einem Autobahnanteil von ca. 60km. Aber wie ihr sicherlich erahnen könnt kam es anders und vor allem Länger
    Wir starteten also am 18.05. Richtung Süden bei bestem Wetter.
    Nach ca. 100km kam Sie dann – die Streckensperrung . Also schnell aufs Navi geschaut und einen schönen Weg durch die Abruzzen gefunden. Nach kleinen Verwirrungen in einem kleinen Dorf der Abruzzen setzten wir unseren Weg weiter fort. Es standen ein paar komische Schilder mir Durchfahrt verboten und Streckensperrung bei KM 35 auf der Straße aber diese beirrten mich nicht und zum kleinen Entsetzen von Markus fuhr ich an denen einfach vorbei. Ich muss sagen Glück gehabt das die nur vergessen hatten die Schilder nach einen Erdrutsch der die Straße versperrte wieder zu entfernen.
    Als Belohnung das wir es geschafft hatten gab es nach dieser Umfahrung einen Cappuccino in einem malerischen Dorf auf 1400m Höhe

    Frisch gestärkt ging es dann über superschöne kurvige Straßen weiter Richtung Süden

    Und dann gegen 16:00 Uhr war es soweit
    Das erstemal das wir den Vesuv sahen


    Und dann nachdem wir uns durch die Vororte von Neapel gekämpft hatten, waren wir am Ziel der Reise


    Ein kurzer Check am Krater wo denn nun das Hotel ist und wir machten uns wieder runter

    Die Abfahrt würde mit einem genialen Blick auf Neapel belohnt


    Das Hotel war schnell gefunden und so checkten wir dort ein – holten uns noch schnell in einem Supermarlt ein paar Dosen Bier ( das Restaurant machte nämlich erst um 20:00 Uhr auf) und ließen den Tag zufrieden ausklingen

    Und der zweite Part die Rückfahrt folgt ein wenig später


    Dream it! Do It! Live it!

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