Symons' Tod überschattet alles

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    • Symons' Tod überschattet alles

      Die vierte Etappe der Rallye Dakar wurde vom Tod des 29 Jahre alten Südafrikaners Elmar Symons überschattet. Der Motorradfahrer erlag am Dienstag den Verletzungen, die er sich bei einem Sturz mit seiner KTM bei Kilometer 140 des Abschnittes zwischen Er Rachidia und Quarzazate zugezogen hatte. Derweil baute der Spanier Carlos Sainz im VW Race Touareg 2 die Führung aus.

      Der Sieg des Spaniers Marc Coma (Spanien) in der Motorradwertung auf der 4. Etappe von Er Rachidia nach Ouarzazate in Marokko ist vom Tod seines KTM-Kollegen Elmer Symons überschattet worden. Der 29-jährige Südafrikaner nahm zum ersten Mal als Fahrer an der Traditionsveranstaltung teil, war aber zuvor zweimal als Teammitglied dabei. Die Rennleitung hatte um Dienstagmorgen einen Notruf von Kilometer 142 erhalten, konnte aber nach der Ankunft am Unfallort acht Minuten später nur den Tod von Symons feststellen. "Wir kennen noch keine Details, wie es zu dem Unfall kommen konnte", sagte Rallye-Direktor Ettinee Lavigne der französischen Nachrichtenagentur AFP. "Der Vorfall passierte in einem Rennabschnitt, der als gefährlich gekennzeichnet ist."

      Volkswagen hat an der Spitze auch nach der vierten von 15 Etappen seine Dreifach-Führung verteidigt. Der zweifache spanische Rallye-Weltmeister Carlos Sainz baute seine Spitzenposition mit der zweitbesten Zeit hinter dem monegassischen Buggy-Piloten Jean-Louis Schlesser, Dakar-Sieger von 1999 und 2000, auf 1:55 Minuten zu seinem südafrikanischen Race-Touareg-Partner Giniel de Villiers aus. Seinen dritten Platz mit einem Rückstand von 7:20 Minuten behauptete der Portugiese Carlos Sousa im Kunden-VW vor dem besten Pajero des Seriensiegers Mitsubishi mit dem Spanier Juan Roma auf dem vierten Rang (Rückstand: 11:44 Minuten).