Mit Südbikers-Tourer.de nach Sardinien

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      Mit Südbikers-Tourer.de nach Korsika und Sardinien



      Teil 2: Sardinien


      Nach einer Woche tollem Wetter wollte Korsika uns mit einem Donnerwetter verabschieden.
      Es braute sich schon am Abend zusammen und entlud sich in der Nacht. Und zwar heftig.

      Sollte unsere Anfahrt nach Bonifacio nass werden??

      Aber wieder meinte es Korsika gut mit uns. Wir wollten um 9 Uhr los, um 8 Uhr war der Regen vorbei.

      Vorher hatten wir uns schon von ein paar Tourteilnehmern verabschiedet die nur diese Woche gebucht hatten.

      Pünktlich machten wir uns mit den verbliebenen 7 Motorrädern, die Autos waren schon vorgefahren, auf den eintönigen Weg über die N 198 nach Bonifacio. 138 km


      Da alles glatt lief konnten wir die Fähre nach St. Teresa entern.

      Eine knappe Stunde später waren wir dann schon auf Sardinien.

      Boah war ich nervös. Wie auf einen guten Freund den ich lange nicht gesehen hatte hab ich mich gefreut.

      Eigentlich wollte ich mit Stefan auf direktem Weg zur Unterkunft machen. Eigentlich. Also schickten wir die Gruppe los auf die von Albe geplante Tour.

      St Teresa Di Gallura - Baia Vignola - Paduledda - Castellsardo - Porto Torres - Campanedda - Alghero - Bosa - Bosa di Marina

      Da diese Tour 186 km war und mein Navi mir für die schnelle Anfahrt 182 km anzeigte, entschieden wir aber dann doch mit der Gruppe zu fahren die wir schnell eingefangen hatten.
      Warum nicht gleich so ??

      Auf dem Weg lag ein Highlight: Roccia dell'Elefante
      Da wollten wir natürlich hin.



      Nach kurzem Touriprozedere, posen und fotografieren, richtige Touris verscheuchen die im Bild standen, gings weiter.

      Nächster Halt: Tanke.

      Nichts besonders erwähnenswertes, eigentlich. Der Tankstelle war eine Bar angeschlossen. Auf Sardinien, wie in Italien üblich, auch nichts besonderes.

      Aber der Cappuccino. Nach den Korsischen Cafe ole (franz.: au lait) aber ein königliches Vergnügen. Boah war der lecker. Dazu ein Cornetto mit Schokolade. Ich liebe es.
      Witzig waren die Stühle und Tische draussen. Direkt neben der Zapfsäule. In Deutschland undenkbar. Hier egal.

      Weiter gehts. Die Unterkunft wartet.

      So verliebt ich in diese Insel bin, so schrecklich enttäuscht war ich von der nächsten Etappe.
      Die SP 90 und die Gegend um Porto Torres ist so hässlich und so langweilig zu fahren. Das braucht echt keiner.
      Leider hielt sich das bis kurz vor Alghero.

      Hinter Alghero wurde es dann auf der Küstenstrasse Richtung Bosa landschaflich schön. Aber es zog Regen auf. Schade. Also Regensachen an und die letzten km abspulen.

      Um halb sechs dann war endlich "unser Haus" für die nächste Woche erreicht.

      Fast zeitgleich kam auch unsere "Reiseleiterin" Christine, mit der ich via SMS in Kontakt stand, um uns beim Einzug zu helfen.
      Christine stand uns auch die ganz Woche mit Rat und Tat zur Seite. Dafür nochmal danke.
      Also Abladen, Auspacken, Einräumen. Wie ich das hasse .........

      Kurz darauf kamen auch Andrea und Sybille, die Mittags in Olbia landeten und mit einem vorbestellten Leihwagen nach Bosa gefahren sind.
      Leider war der gebuchte Panda nicht verfügbar, dafür gabs zum gleichen Kurs einen Opel Mocca.
      Für eine Woche knapp 150,00 Euro, da gibts nix zu meckern.

      Abends liessen wir uns dann noch in der nahegelgenen Pizzeria, da lauf ich sogar hin, kulinarisch verwöhnen. Echt lecker.
      Der Wirt, ein echter sardischer Spitzbube, gab freudig 2 Flaschen Grappa aus, die er uns dann auf der Rechnung präsentierte. Zur Ehrenrettung gabs ordentlich Skonto auf den Gesamtpreis, überrascht von soviel Gaunerei waren wir aber doch.

      Sonntag 17.05.15

      Der frühe Vogel fängt den Wurm, und der Cappu holt die Brötchen.

      Und so hab ich mich dann morgens kurz vor halb acht auf die Suche nach einem Bäcker oder Supermarkt in Bosa Marina begeben.
      Nach kurzer Suche steh ich in einer Seitengasse vor einem schnuckeligen Tante Emma Laden.



      Rein und gleich losgeplappert.
      "Buon giorno. Trenta Pannini Per Favore" "Quanto?" "Trenta"
      Oke, war wohl ein bisschen zuviel am frühen Sonntagmorgen für die gute. Immer diese Touristen.
      Aber tapfer zählt sie ihren Vorrat an Brötchen, kramt immerhin 25 Stück zusammen. und war damit für heute ausverkauft.
      Noch kurz bezahlt, für den Rest der Woche jeden morgen 30 Brötchen bestellt dann konnte ich meine Beute verstauen.
      In meine beiden Koffer. Zwei Tüten Pannini und die Seitenkoffer waren voll. Das waren nämlich keine deutschen Semmeln oder Brötchen, sondern jedes so gross wie ein kleines Brot.
      Brotwaren werden in Sardinien auch nicht nach Stück sondern nach Gewicht bezahlt.

      Auf dem Weg zur Unterkunft musste ich dann immer am Strand von Bosa Marina entlang. Und schon für dieses Erlebnis hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Was für eine klare Luft und herrlicher, die Seele streichelnder Ausblick aufs Meer.



      Wieder im Haus angekommen duftete es meist schon nach frischem Kaffee und der Frühstückstisch war gedeckt für 15 hungrige Biker.

      Nach dem Frühstück nahmen dann alle die am Vortag geplanten Touren unter die Räder.
      Stefan und ich hatten erst einmal vor es langsam angehen zu lassen. Also eine Eingewöhnungstour für Andrea und Sybille. Wir hatten ja schon eine Woche Vorsprung, und Sybille und ich sind auch schon mind. 2 Jahre nicht mehr zusammen auf einem Motorrad gefahren.

      Über Montresia - Villa Monteleone - die SS 292 nach Alghero und über die Küstenstrasse nach Bosa zurück. Sah im Basecamp schnuckelig aus und war es auch. Einzigster Haken. Die SS292 war an diesem Tag wegen eines Bergrennen gesperrt. Aber wir hatten ja Zeit und nahmen uns die auch.


      Grandiose Aussichten Richtung Alghero.

      In Alghero machten wir dann erst einmal Pause. Und was machen vier deutsche Touristen in einer italienischen Stadt? Nein. Nicht shoppen. Die Geschäfte waren den Jungs zuliebe geschlossen.
      Richtig. Italienisches Eis schlemmen und Cappuccino schlürfen. Im Schatten. So ist Leben schön.

      Der Rückweg war nicht mehr lang. Aber sehr schön. 45 km Küstenstraße vom feinsten die wir in vollen Zügen genossen haben. Gestern bei der Anreise mussten wir ja das schlechte Wetter mitnehmen, heute konnten wir die Sonne und die tollen Ausblicke umso mehr bestaunen.
      In Reiseführern wird die Küstenstrasse von Alghero nach Bosa als die schönste von Sardinien beschrieben. Kann ich bestätigen!

      Nach der Tour wollen Sybille und Andrea noch zum Strand in Bosa Marina. Dank Leihwagen konnte ich mir das ersparen. Soll wohl schön gewesen sein. ;-)

      Abends wollten wir dann alle zusammen in eine Pizzeria. Nicht in irgendeine. Nein.
      Unser Vermieter hatte uns die seiner Familie empfohlen. Aha...
      Nicht weit. 10 km nur. Oke.......
      Also alle auf die Autos verteilt und los. Keiner wusste genau wo das ist, ich weiss es heute auch nicht mehr, unterwegs haben wir uns dann auch noch in einem engen Kaff verloren, und doch wiedergefunden.
      Nach fast 20 km dann endlich angekommen, fielen mir beim Aussteigen die Geschichten um sardische Banditen und Entführungen ein die man in manchen Reiseführern zu lesen bekommt. Aha, so machen die das. Mit lecker Essen locken sie die Leute in ausgestorbene Dörfer.
      Gott sei Dank schaltete der Hunger mein Kopfkino aus.
      Auf der Terasse war dann schon für uns reserviert. Wofür eigentlich? Wir waren sowieso die einzigsten Gäste an diesem Abend. Die Speisekarte recht dürftig, es gab nur Pizzen. Aber lecker. Das machte dann versöhnlich. Menschen die lecker satt sind, sind meist friedlich ;)

      Und so ging ein schöner Urlaubstag zu Ende.

      Montag 18.05.15

      Bei den Urlaubsvorbereitungen fiel mir eine Tour auf mit einem Wasserfall am Weg.
      Mit drei Motorrädern machen wir uns dann auf den Weg.
      Der Weg dorthin ist empfehlenswert. Kurvig, durch Pinienwälder macht hier das cruisen besonders viel Spass.
      Aber den Wasserfall zu finden war mehr Zufall. Das Navi zeigte bis auf wenige Meter an wo er ist. Aber es war nichts zu sehen. Kein Schild, kein Hinweis, nichts. Also erst einmal dran vorbei, wieder zurück zu der Stelle die das Navi anzeigt. Und erst jetzt aus diesem Blickwinkel war versteckt ein bemalter Stein zu sehen der auf den Wasserfall hinwies.



      Der Fussweg runter machte schon den Eindruck einer Survivaltour. Wie sollten wir da erst den steilen Rückweg schaffen????
      Sybille und Andrea schlagen schon mal aus.
      Monika überlegt nicht lange und läuft los, und die sonst so Lauffaulen tapsen hinterher. Also ich und Stefan.


      der Lohn fürs Kraxeln

      Wie ich wieder raufgekommen bin will keiner wissen. Oder doch?
      Mühsam. Sehr mühsam. Oben angekommen hab ich gedacht: Da hat jemand den Sauerstoff geklaut der eben noch da war. Das gibts doch nich. Erst nach einer ganzen Weile hörte das Hämmern in den Schläfen auf und das Atmen wurde wieder normal und war keine harte Arbeit mehr. Kerl bist du untrainiert. Aber auch das schlechte Gewissen liess schnell nach und bei der Weiterfahrt meldete es sich nicht mehr.
      War doch schön da am Wasserfall.

      Weiter gings Richtung Oristano. Gehört auch nicht unbedingt zu den Highlights auf Sardinien. Die Fahrt dort hin war langweilig geradeaus. Musste aber leider sein weil wir zurück zum Meer wollten. Nach Tharros. Mit Hilfe des Navis konnte ich um Oristano herumnavigieren. Aber auch der Weg auf der Landzunge bis Tharros ist nur geradeaus und für Motorrad fahren eher ungeeignet. In Tharros gönnten wir uns dann in einer Strandbar einen Cappuccino und dann nichts wie ab wieder Richtung Norden . Helmut erzählte mir das es bei Stagno di Gabras lila Störche gibt, der Volksmund sagt wohl Flamingos, aber auch die konnten wir nur aus sehr weiter Entfernung sehen.

      Da die Mädchen wieder an den Strand wollten gings nun auf kürzestem Weg wieder nach Bosa. Viel geradeaus, aber auch viel mit Meerblick. Und die 60km waren auf den gut ausgebauten breiten Strassen schnell erledigt.
      Resümee dieser Tour: In Richtung Oristano wollte ich auf jedenfall nicht mehr. Und wandern muss ich bis Ende des Jahres auch nicht mehr. Mein Pensum hab ich am Wasserfall erledigt.

      Am Abend verwöhnten uns dann die SbT Meisterköche Freckle und Albe und ihre Helfer mit kulinarischem.



      Die Sterneköche

      Dienstag 19.05.15

      Die Tagesplanung hatte etwas mit dem Wetterbericht zu tun. Heute sollte der letzte schön warme Tag diese Woche sein.
      Also für Strandfreaks wie Sybille und Andrea unbedingt zu nutzen, was mir die Gelegenheit gab einen Motorradtag zu geniessen.
      Und wie auf Korsica konnte ich mich Gaby anschliessen. Rita war mit von der Partie.
      Die Tour entstand auf Gabys Netbook anhand von Erfahrungen die Helmut und Rita gestern gemacht hatten. Eine Runde in nordöstlicher Richtung ab Bosa.

      Die Tour in Worten: Bosa Marina - Alghero - Sassari - Osilo - Chiaramonti - Ozieri - Bono - Padria - Bosa Marina (264 km)



      Es wurde ein herrlicher Motorradtag. Die Route hatte alles zu bieten was man sich als Motorradfahrer wünscht. Tolle Strassen, phantastische Aussichten herrlichstes Wetter. In den Ebenen 30° , da kleben die Reifen.


      Pause im Schatten eines alten Korkbaumes

      Für mich die schönste Tour dieses Jahr auf Sardinien. Danke Gaby und Rita.

      Typisches Verkehrsschild auf Sardinien:


      hier wird scharf geschossen .....

      Und weil der Tag so schön war, gabs abends leckeres vom Grill

      mmmmhh lecker ;-)

      Mittwoch 20.05.15

      Heute sollte es für Stefan und mich mal wieder etwas kombiniertes aus Sightseeing und Motorrad fahren geben.
      Während sich eine Gruppe auf den Weg in den Süden nach Iglesias machte, nein nicht zu dem spanischen Schnulzensänger, zur Stadt Iglesias, wollten wir 4, also Andrea, Stefan, Sybille und ich zur Grotte di Nettuno am Capo Caccia.
      Und damit Motorrad fahren nicht zu kurz kommt, sollte das Capo mit kleinen Umwegen angefahren werden.
      Eine Route hatte ich nicht geplant, ich wusste nur das ich erst einmal um Alghero herum fahren wollte. Also gings erst einmal wieder Richtung Villa Nova Monteleone. Dann Richtung Sassari um irgendwann wieder Richtung Alghero abzubiegen. So konnten wir hinter Alghero landen. Die Strassen waren gut, wir konnten zügig rollen lassen. Bis Stefan noch zügiger an mir vorbeizog um danach gleich anzuhalten. "Ich bin leer und weit und breit keine Tankstelle" Er hatte zwar kurz vorher gesagt das es knapp wird, ab er hatte ja zu dem Zeitpunkt noch 30 km Restreichweite. Und nun nur noch 18 km. Mal eben im Zumo nachsehen. Die nächste Tanke 16km Hmmmmmm, sollte doch funktionieren. Also hinfahren. Sparsam natürlich. "Q8, Via Sassari, 07040 Uri SS" Und diese Tankstelle passte. Stefan hat in seinem Tank 21,5 Liter Fassungsvermögen. 21,45 Liter hat er getankt. Da hätter ja noch 1 km fahren können. ;)
      Aber Spass beiseite, war schon eng und wir waren erleichtert das es so ausgegangen ist. Zur Belohnung gönnten wir uns dann noch in der Bar gegenüber eine Runde Cappuccino.

      Nun da die Tanks voll sind, der Koffein,- und Nikotinspiegel wieder stimmen, können wir ja unser eigentliches Ziel weiter verfolgen.

      Das Capo Caccia ist dann auch schnell erreicht. Auf wenig spektakulären Strassen.

      Zuerst einmal suchen wir den Bootsanleger von dem die Boote zur Grotte fahren. Der war zwar schnell gefunden, aber es fuhr kein Boot weil die Grotte geschlossen war. Da kann man bei unruhiger See nämlich nicht rein.
      Und nun?
      Es gibt ja noch den Einstieg mit den 654 Treppenstufen. Mal schauen wie das aussieht.
      Auf dem Weg dorthin kommen wir an dem Aussichtpunkt des Capo Caccia vorbei.


      Die kleine Isola Piana vor Capo Caccia


      Beeindruckend wie sich uns hier das Meer präsentierte.
      Anschliessend haben wir dann noch die Treppen zur Grotte gesucht, obwohl eigentlich keiner von uns bereit war mit Motorradklamotten 654 Stufen runter und wieder raufzulaufen. Sybille hatte sie dann gesehen. Auch die geschlossenen Eintrittskartenhäuschen.

      Das wars dann mit unserer Grotte.

      Auf dem Rückweg nach Bosa haben wir uns dann in Alghero nochmals unsere Touripause, also Eis essen und Cappuccino geniessen, gegönnt und der Rest des Weges führte dann wieder über die phantastische Küstenstrasse.

      Wenig spektakulär dieser Tag, mal abgesehen von Stefans Tankerlebnis und den tollen Ausblicken am Capo Caccio.


      Donnerstag 22.05.15

      Der Wunsch zur heutigen Tour kam von Sybille.
      Fahren mit der Gruppe. Und die war schnell gefunden. Fast alle fuhren mit.




      Gaby drehte die Tour vom Dienstag um, verfeinerte sie noch ein wenig (Stadtdurchfahrten in Alghero und Sassari sollte vermieden werden) und los gings.





      Ein wunderbarer Motorradtag. Danke an alle Tourteilnehmer.

      Wie schon die Abende zuvor gab es in Bosa phantastische Sonnenuntergänge. Da wollte ich unbedingt ein paar Schnappschüsse mit meinem Motorrad haben. Also musste ich nochmal los zum Strand nach Bosa-Marina. Und zwar diesmal pünktlich. Gestern war ich nämlich zu spät. Hier hats die Sonne eilig zu verschwinden.


      Ein toller Tagesabschluss :-)


      Freitag 23.05.15

      Die Wettervorhersage verhiess nichts gutes. 80% Regen bei 12° C
      Daher entschieden sich alle einen Relaxtag einzulegen.
      Stadtbummel, shoppen, ausruhen. Und einpacken.
      Zum Glück gabs nur ein paar Tropfen Regen und die Temperaturen pendelten sich bei 18° C ein.

      Auch Zeit Resümee zu ziehen:

      Nachdem ich nun 3 mal den Osten Sardiniens kennengelernt hatte und einen Teil des Südens und Nordens, wollte(n) ich (wir) mal den Westen erkunden.
      Wer nur Motorradurlaub machen will ist hier sicherlich nicht ganz richtig. Die Auswahl der Traumstrecken fällt gering aus und hält wohl auch nur für eine Woche .
      Um Urlaub zu geniessen in Kombination mit dem Motorrad aber sehr zu empfehlen. Die Natur ist vielfältiger und intensiver.

      Unsere Unterkunft in Bosa-Marina eine gute Wahl.
      Platz für 15 Personen. Hier kann es eine Gruppe wunderbar aushalten. Das der Pool noch nicht fertig war konnten wir verschmerzen.
      Die Buchung via E-Mail unkompliziert und die Betreuung vor Ort lobenswert.


      Die Ausblicke morgens und abends von der Terasse ein Genuss für die Seele. Hinstellen und aufsaugen.



      Ein Auto zu haben ist hier ratsam, einkaufen kan man zwar auch mit dem Motorrad, aber Vorräte für eine grosse Gruppe lassen sich mit dem Auto wohl besser transportieren.

      Mit dem Motorrad ist man bei Touren direkt in den Kurven. Bei weiteren Ausflügen muss man aber auch Strecken durch langweiligere Gebiete in Kauf nehmen.

      Und wer Urlaub machen darf in diesem Haus, mit der tollen Gruppe, darf von sich behaupten ein glücklicher Mensch zu sein.

      Einzigster Wermutstropfen, morgen ist schon Rückreise.
      Aber auch die sind noch 4 Tage Urlaub ;-)


      Samstag 24.05.15 10:00 Uhr

      Alles gepackt, aufgeräumt, geputzt das Haus seinem Eigentümer zurückgegeben machen wir uns auf die Reise Richtung Olbia.
      Da unsere Fähre erst 23:15 von Golfo di Aranci losfährt, haben wir viel Zeit.
      Die wollen wir nutzen. Zum Beispiel mit einem Besuch von Orgosolo, dem einst berüchtigten Banditendorf in der Barbagia.
      Über 150 Murales (Wandmalereien) zieren die Fassaden der sonst eher schlichten und schmucklosen Häuser von Orgosolo.
      Und die wollen wir uns (mal wieder) ansehen.



      Leider kamen wir von der "falschen" Seite in Orgosolo an. Falsch, weil der Platz an dem wir Pause machen wollten am anderen Ende des Dorfes lag. Da mussten wir aber hin weil die Tour dort weiterführte.
      Falsch, da die "Hauptstrasse" eine Einbahnstrasse ist, leider entgegengesetzt. Das heisst komplett ums Dorf herum fahren.
      Oder ..........
      Die Einbahnstrasse entgegengesetzt fahren. Aber das darf man ja nicht.
      Ich entschied mich für oder .............
      Und alle anderen auch.
      Nicht jeder der uns entgegen kam fand das lustig, glaube ich ...........

      Aber wir kamen alle auf kürzestem Weg da an wo wir wollten.

      Nach der anschliessenden Besichtigung, diversen Cappuccino gings dann weiter über Dorgali zur SS125 Richtung Olbia über Orosei und Siniscola .
      In Olbia wollten wir uns dann im Einkaufszentrum AUCHAN mit den Autofahrern treffen. Abendessen bei McD Ausserdem wollte Stefan endlich eine Radlerhose kaufen. Wir hatten ihm erzählt das das gegen Popoweh auf dem Motorradsattel hilft. Leider gabs nur Joggerhosen.

      Fast dunkel und bei leichtem Regen fahren wir dann zur Fähre.

      Im Hafen hab ich dann während der Wartezeit auf das Schiff die Gelegenheit mich zu besinnen und Abschied zu nehmen von Sardinien.
      Ich komm wieder du tolle Insel, versprochen.
      Vielleicht mal im September wenn bei uns zu Hause schon der Herbst naht, dein Land aber noch aufgeheizt vom Sommer und das Meer schön warm ist ;-)





      Kein Plan wieso alle den Montag hassen. Dienstag ist genau :shit:

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