Nach Facebook-Übernahme: Bye-bye WhatsApp: Neun Alternativen zum Messenger

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    • Nach Facebook-Übernahme: Bye-bye WhatsApp: Neun Alternativen zum Messenger


      WhatsApp ist weltweit eins der beliebtesten Programme, um Kurzmitteilungen zu verschicken. Doch nun hat sich das Soziale Netzwerk Facebook den Messenger für 19 Milliarden US-Dollar einverleibt. Wer fürchtet, dass Mark Zuckerberg künftig bei WhatsApp mitliest, muss sich nach einer Alternative umschauen. Netzwelt stellt neun Alternative zu Whats App vor.

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      Gruss Tourer

    • Tourer schrieb:

      Wer fürchtet, dass Mark Zuckerberg künftig bei WhatsApp mitliest, muss sich nach einer Alternative umschauen.

      Macht er das nicht schon lange ? Ist doch egal ob es Zuckerberg , Larry Page und Sergey Brin (Google ) oder aber Michael Rogers ( "Chef" der NSA ) ist.
      Kann ich jetzt wählen zwischen Pest & Cholera ?
      Sollen die mal schön alle mitlesen ~4614~ .
      Den ganzen Tag Pornos gucken wird auch irgendwann auch mal langweilig.

      Schöner Kommentar von der 1live-Seite:
      "Und schon ist mein WhatsApp-Account Geschichte." "Wie gesagt ... Ich steige auf Threema um!" "Tschüss, Facebook! Wie dämlich kann man sein!"

      Die Übernahme von WhatsApp durch Facebook zeigt wieder einmal, wie Nutzer und Medien in Deutschland in Sachen Technikthemen ticken. Drüben in Digitalistan habe ich schon versucht, etwas differenzierter und unaufgeregter ranzugehen - was offenbar nötig ist, denn gefühlt leidet ja gerade das halbe Netz unter Schnappatmung.

      Warum eigentlich wird es plötzlich so hysterisch? Hinter WhatsApp steckten doch noch nie die großen Wohltäter. Der Messenger hat eine lange Geschichte an Sicherheitslücken und schludrigem Umgang mit Daten. Das Vertrauen hätte also schon längt erschüttert sein müssen - und trotzdem hat WhatsApp in Deutschland mehr Nutzer als Facebook.

      Wenn all diese Nutzer, die sich jetzt aufregen, generell darüber nachdenken würden, welche "Super-Wanzen" (auch zu hysterisch, dieser Artikel) sie auf dem Smartphone mit sich herumtragen, hätten sie schon längst zur Konkurrenz wechseln müssen, zum Beispiel zu einem der Messenger, die mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung werben.

      Außerdem könnte gerade die Übernahme durch Facebook dafür sorgen, dass WhatsApp sicherer wird. Facebook gucken viele Menschen auf die Finger. Ich glaube nicht, dass der Messenger jetzt noch einmal solche Böcke schießen wird, wie er das in den vergangenen Jahren immer wieder getan hat. Eine Firma wie Facebook, die man einigermaßen kennt und einschätzen kann, ist mir außerdem lieber als eine anonyme Briefkastenklitsche wie WhatsApp, unter deren offizieller Adresse man nur einen Sushiladen findet.

      Zu Threema oder anderen sicheren Messengern zu wechseln, ist grundsätzlich eine gute Sache. Aber ausgerechnet jetzt dorthin zu wechseln, WhatsApp in hohem Bogen vom Smartphone zu kicken und dann den eigenen Unmut und die neue Threema-ID bei Facebook zu posten, dort aber natürlich zu bleiben und es auch weiter zu nutzen - naja, das ist dann auch nicht mehr als sinnloser Aktionismus. Dann seid wenigstens konsequent und meldet euch auch bei Facebook ab.
      Harley-Davidson fahren - mehr als ein Hobby!

      Harley - Davidson .....alles andere ist Kinderteller. :111:
    • Vielleicht bin ich naiv.... aber zurzeit sage ich mir:
      Solange sich Regierungen, Nachrichtenbehörden, Zuckerbergs oder sonst wer damit beschäftigt.... meinen Kleinscheiß, "Guten Morgen"-Meldungen, Liebeserklärungen und Terminabsprachen zu lesen, machen sie zumindest nichts "anderes" Schlimmes :111:
      ... und nicht zu vergessen schaffe ich damit vielleicht auch Arbeitsplätze ~1~2~5~


      :111: Wenn Du schon kein gutes Beispiel sein kannst - dann sei wenigstens eine grausame Warnung! :037:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elli ()

    • Am schärfsten sind noch die Leute die das auch noch auf Facebook posten...... :005: :005: :005: :005:

      Wechsel zu einem sicheren Anbieter :005: :005: :005:

      Gesendeet vom Schmartfon :005: :005: :005:

      Manchmal kann man sich wirklich nur Fragen, ob die als Kind mal 10 min ohne Sauerstoff waren. :019: :019:

      Das Runde muss ins Eckige. Mit anderen Worten, ich geh ins Bett. Gute Nacht. :019:
      :195: kinnigkeit.com
    • Solange der Kram weiterhin funktioniert und auch weiterhin für 0,89 Euro im Jahr ist mir der Rest völlig egal.

      Da ich nicht vorhabe in die fernmeldetechnische Steinzeit mit Bongo, Rauchzeichen, Jodeln und Albhornpusten zurückzufallen, muss ich mich wohl damit arrangieren.
      Ich nutze auch den Facebook-Messenger, also was soll's.
      Wer durch die Hölle will, muss verteufelt gut fahren können !
    • Updatze: Threema – Warum die WhatsApp-Alternative so sicher ist. (Update: Auch das restliche Gerät muss sicher sein!)

      Das Threema-Logo der Android-App.
      Quelle: Threema.ch

      Gestern ist WhatsApp für unglaubliche 19 Milliarden Dollar an Facebook gegangen. Trotz der großen Verbreitung ist die App nicht bei allen beliebt. Nach dem Deal wollen nun viele den Wechsel wagen. Es gibt viele Optionen, doch wir wollen euch hier eine sichere Alternative aus der Schweiz ans Herz legen.

      Die Schweiz steht für Berge, das Bankgeheimnis und außenpolitische Neutralität. Doch derzeit macht auch eine App aus dem schönen Alpenland von sich reden. Nach der gestrigen Bekanntgabe der WhatsApp-Übernahme durch Facebook schießen die Konkurrenten in den AppStores an die Spitze der Charts. Threema steht derzeit auf Platz eins der häufigsten gekauften Apps und der umsatzstärksten Apps in Apples AppStore. Der Grund dafür ist offensichtlich. Threema bietet alles, was WhatsApp bietet, nur mit einer Verschlüsselung, die die NSA ziemlich ärgern dürfte.

      Threema steht sowohl bei den meist gekauften Apps,...
      Threema steht sowohl bei den meist gekauften Apps,…
      ... als auch bei den umsatzstärksten Apps an der Spitze der Charts.
      … als auch bei den umsatzstärksten Apps an der Spitze der Charts.
      WhatsApp hingegen muss sich derzeit auch der Konkurrenz von Telegram geschlagen geben.
      WhatsApp hingegen muss sich derzeit auch der Konkurrenz von Telegram geschlagen geben.

      Bei WhatsApp gehört Datenschutz nicht zum Wortschatz.


      Geht man nach den Zahlen, macht WhatsApp derzeit viel richtig. Mit 450 Millionen monatlich aktiven Nutzern, einem Wachstum von 100% im letzten Jahr und dem massiven 19 Milliarden Dollar Deal schwimmt das Unternehmen auf einer Erfolgswelle. Ungeachtet dessen wird die App seit Jahren aufgrund der miserablen Sicherheitsverhältnisse bemängelt. Das Wort Verschlüsselung scheint es im Wortschatz des Unternehmens nicht zu geben und genau das wird jetzt vielen durch den Facebook-Deal bewusst.

      Das Threema-Logo zeigt schon worum es dem Macher geht.
      Quelle: Threema.ch

      Datenschutz und Anonymität dank Open-Source Verschlüsselung,
      obwohl die App selbst nicht offen gehalten ist.


      Threema setzt sich gerade im Bereich des Datenschutzes deutlich ab. Hierzu nutzt die Schweizer App des IT-Sicherheitsexperten Manuel Kasper eine so genannte Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Hierzu werden zwei Schlüssel erstellt. Der erste, achtstellige, Schlüssel ist gleichzeitig die persönliche Threema ID. Dieser Code besteht aus zufälligen Buchstaben und Zahlen und ist alles, was Threema zur Benutzung der App benötigt. Keine Handynummer, keine Namen oder E-Mail Adressen, wer will kann die App nutzen ohne preis zu geben, wer man ist.
      Der zweite Schlüssel wird vom Nutzer bestimmt. Hierzu wischt man ganz einfach mit dem Finger über eine Anzeigefläche und die App generiert per Zufallsgenerator einen Schlüssel, der es auf massive 32 Stellen bringt. Aber keine Sorge, den muss man sich nicht merken.
      Der große Vorteil ist, dass die App diese Schlüssel offline erstellt und somit auch nicht auf den eigenen Servern, die in der Schweiz stehen, speichert.
      Der erste Schlüssel ist also praktisch seine Nummer, über die die App Nachrichten verschicken kann. Gleichzeitig wird die Nachricht aber mit dem zweiten Schlüssel des Senders verschlüsselt und kann nur mit dem zweiten Schlüssel des Empfängers entschlüsselt werden. Während der Übertragung wird dabei die Nachricht niemals entschlüsselt, oder auf den Servern von Threema gespeichert. Das genutzte System heißt in Fachkreisen NaCl-Networking and Cryptography Library (NaCl). Der Vorteil an diesem System ist die extrem hohe und überprüfbare Sicherheit des Systems. NaCl ist eine fertige asymmetrische Verschlüsselungslösung, die relativ einfach in Apps einbaubar ist und genau so funktioniert wie oben beschrieben, aber dessen Quellcode offen liegt. Dadurch können Experten aus der ganzen Welt das Sicherheitssystem auf Fehler überprüfen, was die Sicherheit extrem erhöht.

      100%-ige Sicherheit gibt es nicht.

      Auch Regierungsbehörden haben durch dieses System ein gehöriges Problem. Nicht nur speichert Threema keine Daten und kann deshalb auch keine Daten an die Behörden aushändigen, sondern die asymmetrische Ende-zu-Ende Verschlüsselung bedarf einem enormen Aufwand, um geknackt zu werden. Einziger sicherheitstechnischer Nachteil der App ist, dass dessen Quellcode nicht offen vorliegt. Kasper begründet dies damit, dass er Angst vor Nachahmern hat, die dann eigene Dienste über seine Server laufen lassen könnten. Sollte der Sicherheitsexperte also selbst einen Fehler in der App übersehen haben, muss er ihn selbst finden und beheben. Eine Garantie kann Kasper also nicht geben, dass die App zu einhundert Prozent sicher ist. Das liegt aber auch an den Smartphone-Betriebssystemen. Sollte die NSA zum Beispiel alle Tastenanschläge eines Handys mitschneiden, dann nützt natürlich auch die beste Verschlüsselung nichts. Doch selbst wenn Kasper selbst Daten speichern wollen würde, könnte er nicht viel damit anfangen. Dadurch, dass man für die Nutzung nur eine kryptische Nummer braucht und sich nicht mit personenbezogenen Daten.

      Die von uns getestete iOS-App ist schon erfreulich vielseitig. Freunde lassen sich gleich durch mehrere Wege zu seiner Kontaktliste hinzufügen. Am Sichersten ist es hierbei seine persönliche, achtstellige Threema ID zu nutzen. Hierzu muss ein Bekannter einfach nur einen QR-Code einscannen. Der Datenabgleich funktioniert auch hier offline. Weniger sicher und anonym, aber deutlich angenehmer ist der Abgleich mit den auf dem Handy gespeicherten Kontakten. Hierzu können sowohl E-Mailadressen aber auch die Handynummer zur Erkennung verwendet werden.
      Natürlich lassen sich neben den herkömmlichen Textnachrichten auch Gruppenchats einrichten oder Bilder verschicken.
      Mit einem Preis von 1,79€ im AppStore und 1,60€ im PlayStore ist die App zudem günstig. Nach dem Kauf ist die App, anders als WhatsApp nämlich absolut kostenfrei.
      Wir sind sehr von der schweizer Alternative überzeugt und eine glatte 5-Sterne Bewertung im AppStore und eine 4,5-Sterne Bewertung im PlayStore sprechen für sich.

      Update:
      Nach der Kritik und den Meinungen, dass die App angeblich nicht sicher sein soll, wollen wir hier natürlich nochmals klarstellen, dass auch das Handy an sich so gut geschützt sein sollte, wie es eben möglich ist.
      Ihr solltet natürlich einen Lock-Code auf euren Handy nutzen und eventuelle Back-Ups verschlüsseln. Gleichzeitig solltet ihr grundsätzlich Daten, die ihr schützen wollt nicht einem Cloud-Dienst, egal ob iCloud oder Google Drive, anvertrauen.
      Da stößt die Sicherheit einer jeden App selbstredend an ihre Grenzen.
      Auch andere Berichte, nach denen die App nicht sicher sei, weil Herr Kasper den Quellcode nicht veröffentlicht, halten wir für kaum tragbar, da die Verschlüsselung über den quelloffenen NaCl-Standard abgewickelt wird.

      Insgesamt schätzen wir daher die App immer noch als ziemlich sicher ein.

      Quelle: thetechnologicals.com

      Also dann mal los!
      Gruss Tourer

    • Whatsapp-Alternativen und Datenschutz: Stiftung Warentest stuft nur Threema als "unkritisch" ein


      Die Stiftung Warentest hat den Datenschutz bei Whatsapp-Alternativen getestet. Nur einer der vier Messenger hielt den Sicherheitsanforderungen der Tester stand und wurde als unkritisch bewertet: die Schweizer App Threema.

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      Gruss Tourer