WbT West Coast USA 2015 - Meine Traumreise - Die Nachbereitung

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  • Nach der Tour:
    Den Teil „Vor der Tour“ habe ich auch tatsächlich vor der Tour geschrieben. Hier dann mal der Abgleich.

    Tourlängen: Waren gut gelegt aber auch eher das obere Limit. Wenn man sich auch mal ein wenig Zeit nehmen möchte, sollten die nicht länger sein. Auch sollte man bedenken, das an den touristischen Orten relativ viel Verkehr sein kann. AMIS KÖNNEN KEINE KURVEN FAHREN. Das kostet Zeit. An Tagen wo man einfach nur von A nach B will, also ohne Sightseeing, kann man ruhig etwas mehr KM in Kauf nehmen. Vor allem wenn es recht geradeaus geht. Auch auf Highways. Interstate hatten wir nur an 2 Tagen, auch nur Stückweise auf die KM gesehen.

    Wir hatten eher kühleres Wetter. Das hilft beim Fahren. Wer im Juni und später fährt muss die Hitze bedenken. Das Death Valley kannst du knicken. Auch wenn der amerikanische Standard ist, mit Jeans und T-Shirt zu fahren, hatten wir immer komplette Montur an.

    Hotel/Motel: Ja du findest immer was. Aber ich würde jeder Zeit wieder vorbuchen. Sonst nächtigst du im zu zweit im Queen Bett oder zahlt auch mal mehr Geld weil es das letzte Zimmer ist. Auch hatten wir ein paar mal das Schild an der Unterkunft No vacancy. Also voll.

    Tanken: Außer in Kalifornien konnten wir meist direkt an der Säule mit Kredit Karte bezahlen. Preise sind für Europäer eher ein Witz. Ist manchmal ein wenig umständlich, aber nach 2 Tage bist du dran gewöhnt.

    Service und Tipps: Die Hilfsbereitschaft und das Service Level sind groß. Und wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht. ABER die Tipps sind nicht zu unterschätzen! Zwischen 15-22% auf die Brutto Rechnung sind ein Wort. Das schlägt bei 3 Wochen zu Buche!

    Preise: Wir haben viel in Restaurants gegessen. Das ist nicht billig und Preislich wie in Deutschland. Essen war eigentlich immer gut. Mittag Stopp in einem Fast Food Teil oder kleinem Diner sind nicht teuer und reichen völlig aus. Portionen sind meist recht groß. Habe ich oft nicht geschafft. Insbesondere das Frühstück ist üppig!!

    Die Amis: Das Vorurteil alle Fett und oberflächlich können wir eigentlich nicht bestätigen. Ja, viele sind gut beleibt. Das liegt daran das die alles mit dem Auto machen. Du legst aber auch von A nach B einige (kilo) Meter zurück. Wir wurden teilweise blöd angeschaut das wir zu Fuß unterwegs waren. Aber keiner sonst….
    Schaut man sich in Deutschland um, sind wir auch nicht wirklich besser.

    Oberflächlich? Nein, aber immer interessiert und für einen kurzen Schwatz offen. Da tauscht du aber nicht deine Lebensgeschichte aus. Nett und freundlich. Das umschreibt es gut. Überall gibt es aber natürlich solche und solche. Das ist hier nicht anders. Aber kommunikativer ist es dort. Viele verwechseln wahrscheinlich die Floskel „How are you“ mit einer Einladung zur Stuhlkreisrunde. Falsch gedacht.

    Die recht exakte Planung war gut. Somit hattest du auf der Tour keinen Stress. Wenn was unvorhergesehenes passierte, konntest du noch darauf reagieren. Würde ich immer wieder so machen. Es ist eine Menge Geld die bei solch einem Urlaub drauf geht. Daher ist die vorherige Planung und Information gut. Die ganzen wilden Geschichten über Land, Leute, Polizei Kontrollen etc… gehören dann eher ins Reich der Fabelwesen. Wenn man sich vernünftig verhält und informiert ist alles gut.

    Kurz um. Am Ende wird alles gut. Und das war es auch.


    Ein paar Bilder gibt es hier: ralf-kinnigkeit.magix.net/alle-alben

    Das Runde muss ins Eckige. Mit anderen Worten, ich geh ins Bett. Gute Nacht. :019:
    :195: kinnigkeit.com

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