Seealpen, Col’s and more

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  • 13.09. – 22.09.2013
    Seealpen, Col’s and more


    Im Januar 2013 hatten Gaby und ich die Idee mal im Herbst n die Seealpen zu fahren. Durchgefahren sind wir beide schon – aber so richtig die Gegend erleben war noch nicht vergönnt. Nach kurzer Recherche hatten wir uns auch auf ein entsprechendes Hotel geeinigt – das Hotel Le Bellevue in Beauvezer. Im Ergebnis wahrscheinlich die beste Wahl die wir in der Region treffen konnten. Damit wir nicht so alleine fahren mussten entschlossen sich auch noch Iris, Simone, Jörg, Dieter, Chris, Klaus Kevin und Bert die Gegend mit uns zu erkunden.
    Start war für uns am 13.09.
    Ziel: Grosselfingen (D)
    Bert und ich starteten vom Rheinland aus gegen Süden. Ziel war die Schwäbische Alp, genaugenommen Grosselfingen. Die Südfraktion kam aus Richtung Osten und fast zeitgleich erreichten wir alle gegen 18:30Uhr das Ziel.
    Ein kleiner Reifenschaden zwang mich in der Nähe von Darmstadt zu einem unfreiwilligen Halt – jedoch dank ADAC und Kawasaki Südhessen war das Problem innerhalb von ca. 1,5h gelöst.
    Nach einem entspannten Abend in Gesellschaft von Gabys Cousin und dessen Frau, kehrte gegen 0:00 Uhr Ruhe ein. Ein herzliches Danke für die liebe Gastfreundschaft der Beiden.
    14.09.
    Start: Grosselfingen (D)
    Ziel: Gex (FR)
    Es sollte frühs losgehen. Um kurz vor 09:00 holten wir die Ausquartierten
    bei ihrer Pension ab und starteten Richtung SüdWest – grob gegen Basel.
    Das Wetter hielt und so konnte der ganze Tag im Trockenen absolviert
    werden – mal von der ein oder anderen kurzen Durchquerung der
    Wolkenfelder abgesehen.
    Es bleibt noch zu sagen das bei max. 80km/h das cruisen eine eine pure Zumutung ist Dennoch hat es die kleine BMW von Kevin geschafft auch bei diesem Tempo eine Schraube zur Rücklichtbefestigung zu verlieren. Aber zum Glück gibt es schweizer Jägerzäune. In diesem wurde das passende „Ersatzmaterial“ gefunden. Kurz ausgeborgt hielt es die ganze Zeit.
    In Gex kamen wir im Fasthotel unter – einfach aber gut. Mit Bierchen wurden wir dort auch versorgt und so konnte auch dieser Tag entspannt ausklingen.


    15.09.
    Start: Gex (FR)
    Ziel: Beauvezer (FR)
    Es regnete leicht – aber vorweggesagt war dies
    der einzige Tag mit Niederschlag. Es ging von
    Gex über Genf Richtung Süden. Je weiter südlich
    wir kamen umso besser wurde das Wetter. Auf dem
    Col du Galibier war es richtig gut – so dass eine
    schöne Fernsicht möglich war. Weiter über den
    Col d’Izoard
    Näherten wir uns Barcelonnette. Hier wollten
    wir an der Tanke noch schnell Berts Abblendlicht
    an der ADV reparieren (typisch BMW) mussten jedoch
    das Vorhaben aufgeben, da ein Miniteil was die Feder
    hielt abgebrochen war.
    Nun nur noch über den Col de Allons und 20km ins
    Tal gerollt und wir erreichten Beauvezer. Ein kleines
    Dorf mit ca. 350 Einwohnern. Wir wurden schon von
    Iris, Jörg und Dieter erwartet, denn diese waren die
    Tage vorher in den Dolos und bereits Samstag in
    Frankreich angekommen. Die Begrüßung war herzlich
    und bei einem Bier und dem ein oder anderen Eau de vie
    ging der Tag zuende




    16.09.
    Start/Ziel: Beauvezer
    Tour durch Gorges Daluis und Gorges Canis






    Nun ging es daran unsere Umgebung zu erkunden. Primär war es das Gebiet um den Parc national du Mercantour in dem wir uns bewegten.
    Die Täler (Gorges) – die zu durchfahren sind – sind atemberaubend. Die Natur hat dort ganze Arbeit geleistet. Einfach nur schön.


    17.09.
    Start/Ziel: Beauvezer
    Tour durch Gorges du Verdon
    Gorges du Verdon, umgangssprachlich auch Grand Canyon du Verdon (oder auch Grand Canyon Europas), ist eine Schlucht in der französischen Provence, Département Alpes-de-Haute-Provence. Sie beginnt flussabwärts nach der Stadt Castellane und endet nahe Moustiers-Sainte-Marie im Stausee Lac de Sainte-Croix.In diesem See sind Kevin und Chris noch baden gewesen.
    Durch den etwa 21 km langen und bis zu 700 Meter tiefen Canyon fließt der türkisfarbene Fluss Verdon. Die Gorges du Verdon sind neben der Tara-Schlucht einer der größten Canyons Europas
    Es stand noch die Reparatur von Bert seinem Abblendlichtproblem auf dem Terminkalender. Mit etwas Idee und noch mehr Improvisation wurde aus einem Teil einer Cola Dose ein Ersatz gebastelt. Bert wollte nicht glauben, dass es hielt – jedoch die Zeiten mit „LAMPF“ in der Cockpitanzeige gehörten der Vergangenheit an.


    18.09.
    Start/Ziel: Beauvezer
    Tour zum Col de Turini und Menton


    Es sollte die längste Tour im Bereich der Seealpen werden. Den ganzen Tag nur Kurven, Kurven, Kurven. Wäre die Kurve noch ein Stück weiter gegangen dann wäre es ein Kreis geworden. Absolut geil!!!!!
    Es ging runter bis nach Menton um dort dann wieder in die Berge einzusteigen. Ein herrlicher Blick über Monaco belohnte den Spaß. Der Tag war perfekt bei 26°C und Sonne.
    19.09.
    Start/Ziel: Beauvezer
    Tour zum Col de la Bonette
    Wer die höchste in Europa liegende Straße fahren möchte der muss in die Seealpen und kommt am Col de la Bonette nicht vorbei. Mit 2.802m ü.n.N. geht es nicht mehr höher. Bei bestem Wetter und grandioser Sicht konnten wir das Dach Europas genießen.
    Da bei Klaus und Chris die Profilwürmer ganze Arbeit geleistet hatten, wurde am Vortag noch ein Termin zum Reifenwechsel in Barcelonnette gemacht. Abwärts ins Tal war dies die nächste Station. Der Laden war schnell gefunden – jedoch deutete der Chef dort an das der Wechsel erst in 2,5h gemacht werden könne. So ließen wir die beiden dort alleine zurück und über den Col de Allos ging es zurück zur Unterkunft. Nach dem obligatorischen Ankommbier war packen angesagt.
    Kurz darauf kamen auch die beiden Reifenwechsler an.
    Der letzte Abend in Beauvezer wurde bei gutem Essen, Bier und Wein und viel Gequatsche verbracht.

    20.09.
    Start: Beauvezer (FR)
    Ziel: Besancon (FR)

    Irgendwann kommt der Tag an dem es wieder nach Hause geht. Und dieser Tag war heute. Auch trennten sich hier die Wege der Gruppe, denn Gaby hatte mit Ihrer Truppe noch einen termin in Chiavenna. Iris und Jörg die mit Auto und Anhänger dort waren wollten noch Freunde in Lyon besuchen und Bert, Dieter und Ich hatten geplant in drei Tagen nach Hause zu fahren.
    So ging es für uns drei Richtung Norden über die Route de Napoleon nach Besançon. Die Fahrt verlief ohne Probleme und so erreichten wir gegen 17:00 unser Ziel. Kurz frisch gemacht wollten wir mit dem Bus in die Stadt. Die Haltestelle war dank der Beschreibung des Hotelmitarbeiters schnell gefunden und ein Blick auf den Fahrplan verhieß das in 5min der nächste Bus Richtung Innenstadt kommen sollte. Er war pünktlich und wir wollten eigentlich einsteigen, jedoch fuhr der Bus ohne anzuhalten einfach weiter. Häääääää – was war das???
    Eine nette Französin erklärte uns dann das man die Hand heraushalten muss um den Bus zum anhalten zu bewegen. OKeee -dann machen wir das mal. Und siehe da – der nächste Bus hielt an.



    21.09.
    Start: Besançon (FR)
    Ziel: Wimmenau (FR)

    Die Nacht haben wir gut verbracht und so ging es um 08:30 Uhr los. Einen Schwenk über die Vogesen wollten wir machen – und das Wetter spielte immer noch mit. Anfangs durch den Nebel von Besancon gegen Norden – und nach ca. 1h war es wieder wie gewohnt sonnig. In den Vogesen habe ich noch ein paar kleine Straßen gefunden die sich gelohnt haben unter die Räder zu nehmen -–und so kamen wir gegen 17:00 Uhr in Wimmenau an. Das Hotel war mir noch bestens bekannt vom Osterausflug und mit ein wenig Glück ergatterten wir die letzten beiden freien Zimmer.
    Bei gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen.
    22.09.
    Start: Wimmenau (FR)
    Ziel: zu Hause (D)
    Irgendwann ist selbst das Beste mal vorbei. Und so blieb uns nichts weiter übrig als noch mit einem Schlenker über Luxembourg die Tour zu beenden.

    Ich glaube es muss nicht erwähnt werden das alleine an der Verhaltensweise der Autofahrer erkannt werden konnten wann wir wieder in Deutschland waren. Ich kann nur sagen – Leute schneidet euch ein wenig Gelassenheit - der z.B. franz. Autofahrer ab – es geht auch ohne Messer zwischen den Zähnen.
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