Sie sind nicht angemeldet.

Vogesen 2011

WbT Tour - Ostern 2011 Vogesen

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Westbikers-Tourer.de. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

WbT meets Vogesen 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Osterausflug der Westbikers-Tourer in die Vogesen

 

Es ist wieder Touring Zeit und so wurde die Idee geboren mit einer kleinen Gruppe zu Ostern in die Vogesen zu fahren.

Anfang Februar wurde mit der Planung begonnen und so wurde schnell der Ort Hachimette mit dem kleinen aber feinen Hotel „A La Bonne Truite“ zur Unterkunft auserwählt.

 

Da es den Begriff „klein“ jedoch bei den WbT’lern nicht gibt, fanden sich schnell noch ein paar Freiwillige die die Gruppe zu einer anständigen Größe anwachsen ließen.

 

Schließlich waren wir 14 Biker die den Trip in die Vogesen in Angriff nehmen wollten.

Es waren dabei:

Gloeckerl, smaragdblume, söckchen, Bruja, Simone

Cappu, böhse, Kinni, Speed, alfxx, MonSterDuC, Flat-Twin, Tommy MK und ozboss

 

Die Anreise  - oder auch Kaugummitour genannt

„Der frühe Vogel fängt den Wurm ……“ dachte sich Gaby und machte sich schon mal als erste am 21.04.2011 zu Christian auf den Weg.

 

22.04.2011

Von dort aus fuhren dann die Beiden am Nachmittag los um (fast) pünktlich in Hachimette einzutreffen.

Auch die beiden Schweizer konnten es nicht erwarten und waren die ersten der Truppe die am Hotel eincheckten.

Da Tommy mit seiner neuen ADV die 1000km noch nicht voll hatte ging es für Ihn, Philipp und Simone mit zum Hotel.

Der Rest der Bande traf sich um 08:30 Uhr am Rastplatz Ohligser Heide um von dort aus die Anfahrt gemeinsam zu meistern.

 

 

 

 

Es ging von dort Richtung Luxemburg – wo nachgetankt wurde – weiter nach Wasserbillig um mit der Fähre die Mosel 

zu überqueren und dann weiter an der Saar entlang Richtung Frankreich.

 

 

Gerd hatte versucht während der Fahrt unfallfrei eine Kaugummiblase zu machen – und da ich es hier schreibe könnt ihr euch sicherlich denken das dies nicht unfallfrei ausgegangen ist. Es war zum schieflachen. Schwarze Schnute und überall geklebe – hihihi. Das Beste war dann jedoch das Carmen in guter Muttermanier versuchte es mit einem Tuch und Sp… wegzubekommen.

Aber weiter zur Tour. Anfangs ging es durch in Blüte stehende Rapsfelder immer den Bergen entgegen.

Die eine oder andere Pause wurde den Mitfahrern auch gegönnt.

Erstes Highlight in Frankreich war der Lac de Vieux Pré. Neben dem das es dort Biker gibt mit denen man überhaupt nicht „spielen“ kann, ist die Fahrt am Stausee vorbei eine wahre Wonne. Dort auch eine letzte kleine Rast und dann weiter Richtung Hachimette.

Wie angekündigt erreichten wir um kurz vor 17:00 Uhr unsere Unterkunft und genossen das erste Bier oder andere Kaltgetränk.

 

 

 

 

 

 

 

Der Abend verlief in bekannter geselliger Atmosphäre und zufrieden gingen wir ins Bett.

 



Erster Tag 23.04.2011

Start/ Ziel: Hachimette

Streckenlänge: 232km

Die Sonne lachte uns in Gesicht und so starteten wir zur Ersten Vogesenerkundung um 10:00 Uhr.

Die Tour führte uns in südliche Richtung vorbei an Orbey und rauf zum Lac Blanc.

 

Von dort aus weiter auf die Route de Cretes zum Col de la Schlucht. Nach einer weiteren kurzen Pause fuhren wir am Lac de Longemer vorbei zum Col de Bramont um dort in wunderschöner Serpentinenkombination Richtung Tal zu fahren.

Am Lac de Wildenstein gönnten wir uns in schattiger Lage einen weiteren Stopp und waren

 

von der Umgebung schlicht begeistert. Auch reichte dieser Stopp um Simone Gelegenheit zu geben – kurz vor der praktischen Prüfung – Ihre Kenntnisse zu verfestigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von dort aus folgten wir dem Col du Menil um anschließend zum Ballon d’Alsace aufzusteigen. Dort angekommen erwartete uns ein guter Kaffee und ein Stück Kuchen.

 

Frisch gestärkt ging es von dort, in nicht gezählten Kurven und Kehren, nach Thann. Hier wurde getankt und im Supermarkt eingekauft.

Es kam vor das bei dem ein oder der anderen der Volumeninhalt der mitgeführten Tasche leicht überschätzt wurde

und so – zur Belustigung aller Anwesenden – eine der größten Umpackaktionen in der Geschichte der WbT stattfand.

Nachdem dies erledigt war konnten wir uns auch wieder auf das Fahren konzentrieren und fuhren rauf zum Hartmannswillerkopf


(Auf Grund seiner exponierten und strategisch günstigen Lage mit Ausblick in die Elsässische
Ebene war der Hartmannswillerkopf im Ersten Weltkrieg zwischen Deutschen und Franzosen
erbittert umkämpft. Insgesamt kamen etwa 30.000 Soldaten am Hartmannswillerkopf ums Leben.)

 

Leider war das Memorial geschlossen, so dass nur ein Blick durch den Zaun zu erhaschen war.

 

 

 

 

 

 

 

Nach kurzer Rast ging die Fahrt weiter zum Grand Ballon und weiter folgend über Munster zum Schratzmännele.

 

 

In der Nähe von Hohrod unterhalb des Lingekopf machten wir am deutschen Soldatenfriedhof eine letzte Rast.


(Auf diesem Friedhof ruhen 2438 deutsche Soldaten gefallen zwischen 1914-1918)

 

Von dort aus nun noch die letzten Kurven Richtung Tal und wir waren wieder in Hachimette.

 

 

 

 

 

 

 

 



Zweiter Tag 24.04.2011

Start / Ziel: Hachimette

Streckenlänge: 238km

 

Am Abend gab es ein paar Gewitterschauer und auch früh um 07:00 Uhr nieselte es noch leicht.

Jedoch zum Tourstart um 10:00 Uhr war wieder bestes, sonniges Wetter.

Heute sollte es mal in den Norden gehen.

Gesagt getan. Auf kleinen Straßen ging es rauf zum Col de Freland und weiter zum Col de Fouchy

wo es die erste Rast gab. Von dort Richtung Ville und dann weiter zum Col de la Charbonnière entlang einer super schönen Hangstraße.

Von dort ging es weiter nach Saales um dann weiter auf kleinen Straßen nach Grandrupt zu

fahren wo an einem kleinen Dorfteich inklusive einer Bar eine Pause eingelegt wurde.

Da man durch Pausen dem Ziel nicht näher kommt starteten wir nach einer Erfrischung. Es muss an dieser Stelle mal gesagt werden das sich unsere Jüngsten Mitfahrer ( MonSterDuC und Simone) hervorragend geschlagen haben. Das ein oder andere muss jedoch noch gelernt werden, z.B. wie man einen Tank richtig füllt. Da dies beim ersten mal nicht so klappte mussten wir in Senones einen kurzen Tankstopp einlegen damit auch die kleine GPZ weiterfahren konnte.

 

 

 











Es ging weiter über abgelegene Straßen nach Ban-de-Sapt. Auch hier hat der erste Weltkrieg seine Spuren hinterlassen. Deutlich zu sehen ist dies am Monument de La Fontenelle.

 

 

 

 

 

 

 

Bei Le Raids de Robache fand ich es eine gute Idee mal in den Wald abzubiegen.
Die Straße war hier nicht so gut aber die Sicht die ich von de ein oder anderen Höhe aus hatte war eine Wucht.
Alle hatten die Passage gut gemeistert und so ging es dann in weiten Kehren nach Sainte-Marie-aux-Mines.
Über Col de Ste Marie und Col du Bonhomme ging es weiter zum Col de la Schlucht. Bei der Anfahrt zum Col du Bonhomme fing es leicht an zu tröpfeln und da bei Flat-Twin sich das Profil so langsam dem Ende nährte nahm er von hieraus den direkten Weg zum Hotel. Der Rest fuhr über den Col de la Schlucht runter nach Soultzeren. Kurz vor dem Ort bogen wir auf die Route de Wettstein mit gleichnamigem Pass ab. Eine  wunderschöne Strecke die unbedingt gefahren werden musste.

 

Die Tour führte uns weiter zum Memorial du Linge.

 

(Der LINGEKOPF ist ein

Schlachtfeld des Ersten Weltkrieges (1914-1918), auf dem

zwischen dem 20. Juli 1915 und dem 15. Oktober 1915 besonders verlustreiche Kämpfe zwischen den Franzosen und den Deutschen stattfanden, bei denen 17 000 Soldaten beider Seiten ihr Leben verloren.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


Das Tourende war fast erreicht. Es brauchte nur noch ein paar Kurven und Schlenker um wieder unversehrt am Hotel anzukommen.

 

Bei gutem Essen, mit ein wenig Bier und viel Lachen wurde der Abend dann beendet.

 

 

 

 

 

Abreise 25.04.2011

Start: Hachimette

Ziel: alle Himmelsrichtungen

 

Es kam wie es kommen musste. Auch die schönste Zeit ist mal vorbei und so bleibt einem nur „Adieu“ zu sagen. Vier schöne Tage neigten sich dem Ende und so wurde viel gedrückt und Hände geschüttelt. Ein Abschied für kurze Zeit denn die nächste Tour wartet schon.

Als erstes sind Toni und Elvira los – und da die Honda ein paar Startschwierigkeiten hatte ging es für die Beiden in einem durch – aber bei 60km auch keine Kunst.Beschreibung: esch

 

Die Rückfahrt war nicht so spektakulär als das es nun im kleinsten beschrieben werden musste aber die ein oder andere schöne Ecke hatten wir mitgenommen.

Erwähnt sei hier mal die Fahrt an der Sure

 

Am Abend sind alle wieder gesund und zufrieden zu Hause angekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus meiner Sicht bleibt zusammen zu fassen, dass die Vogesen ein super Eckchen sind um Motorrad zu fahren. Es wird alles geboten was das Bikerherz verlangt.

Mein Fazit ist: WIR KOMMEN WIEDER.

 

 

 

 

Die Informationen wurden zusammengetragen und aufgeschrieben von Oli (ozboss). Die Informationen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Kopieren und Veröffentlichen, auch Auszugsweise, ist ausdrücklich nur mit schriftlicher Genehmigung von ozboss gestattet.